
Es braucht kein Corona, um das aktuelle Weltgeschehen mit Sorge zu betrachten. Und es braucht keinen Pessimismus, um betrübt auf das zu blicken, was hierzulande und sonstwo auf der Welt passiert. Den Kopf mal freizubekommen, auf andere Gedanken zu kommen, das ist wichtig. Insofern ist die Nachricht, dass der Tausendsassa Helge Schneider ein neues Album aufgenommen hat, mehr als willkommen. Sein Label Roof Music schreibt hierzu: „In dieser Zeit der infamen Networkanschuldigungen und irreal gewienerten Benutzeroberflächen, wohlgemerkt Software, ist es anscheinend einem übernatürlichen Superwunder gelungen, eine sich selbsterklärende ‚normale‘ Schallplatte hinzubekommen.“ Diese Platte, die morgen erscheint, hat der 65-jährige Jazzmusiker, Komiker und Schauspieler „Mama“ (Roof Music/Rough Trade) getauft und sei „sein neuester Ausbund an Ehrlichkeit in Form von Musik“.
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