Lady Gaga: The Fame Monster

Der Titel ihres neuen Albums „The Fame Monster“ passt gut zu Stefani Joanne Angelina Germanotta, besser bekannt als Lady Gaga. Gelangte sie doch nicht nur wegen ihres Debütalbums „The Fame“ (2008) zu Ruhm, sondern auch aufgrund ihrer extravaganten Kostüme, ihrer schrillen Frisuren und ihrem Hang, viel nackte Haut zu zeigen. Manch einer mag dieses Verhalten als aufdringlich, billig und auf Dauer äußerst ermüdend erachten. Weiterlesen

Silbermond: Bio-Halstuch und Schneidebrett

Binnen fünf Jahren, also seit dem Erscheinen ihres ersten Albums „Verschwende Deine Zeit“, avancierten Silbermond vom Newcomer zu einer festen Größe der deutschen Rock- und Pop-Musik. Jedes ihrer drei Studioalben wurde mit Doppel-Platin ausgezeichnet; die letzten beiden standen sogar auf Platz eins der deutschen Charts. Von all den Musikpreisen, die sie erhielten, ganz zu schweigen. Gleichzeitig wurden die Konzerthallen größer und größer: 2005 gastierten Silbermond in der Saarbrücker Garage, danach zweimal im E-Werk und am Sonntag also in der Saarlandhalle. Weiterlesen

Muff Potter: Zum Abschied ein paar Worte

16 Jahre begeisterten Muff Potter mit ihrem energischen Deutschpunkrock. Diesen Sommer kündigten sie überraschend ihren Abschied an. Nach der aktuellen Tournee wird das Kapitel Muff Potter zu Ende gehen. Kai Florian Becker sprach mit Sänger/Gitarrist Thorsten „Nagel“ Nagelschmidt. Weiterlesen

Friss oder stirb!

Stellen Sie sich mal vor, Sie würden bei Ihrem Arzt anrufen und nach einem Termin fragen – mit der Vorgabe, sie könnten werktags ab 15 Uhr. Die Sprechstundenhilfe sagt daraufhin, okay, morgen Mittag um 14 Uhr können Sie gerne kommen, da ist noch ein Termin frei.
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Mia san (widda) mia! (09.12.2009)

Ich habe lange geschwiegen in meiner Rubrik „Einwurf“. Der Frustrationsgrad saß schlichtweg zu hoch. So hoch, da war an ein Drüber(hinweg)kommen lange Zeit nicht zu denken. Doch gestern Abend, während des Spiels in Turin, gelang der Sprung drüber. Dank Butt, dank Olic, dank Gomez und dank Timoschtschuk. Der Anfang war klasse, doch dann kam Trezeguet, schoss irgendwie im Halbflug (oder Rutschen?) ein Tor und die Ohnmacht war wieder da.
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Ja, Panik: The Angst And The Money

Wien, die Hauptstadt der Kaffeehäuser, hat außer der für Hintergrundberieselung geeigneten warmen Electro-Musik, d.h. TripHop und Downbeat, auch phantastischen, rebellischen Gitarrenrock zu bieten. Ja, Panik sind fünf junge Österreicher, die mit „The Angst And The Money“, ihrem dritten Streich, das beste deutschsprachige Gitarrenrockalbum der letzten Monate präsentieren.
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Robbie Williams: Reality Killed The Video Star

Er hat seine psychische Krise überwunden, abgespeckt, sich rasiert und scheint gefestigt und bereit, sich wieder dem Medienrummel, den seine Person seit dem Ausstieg bei Take That begleitet, zu stellen. Robbie Williams ist zurück. Schön, denn man hatte ihn wirklich vermisst. Schade nur, dass sein neues Album „Reality Killed The Video Star“ (** EMI) nicht die Erwartungen erfüllt.
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