Die einstigen Grungerock-Helden Pearl Jam veröffentlichen erstmals ein Album über ihr eigenes Label Monkeywrench. Ihr neunter Streich, „Backspacer“ betitelt, beginnt furios: Mit „Gonna See My Friend“ rocken sie ungewohnt laut und wüst los. Der Song sei laut Sänger Eddie Vedder vom Garage-Rock der Kinks inspiriert, Gitarrist Stone Gossard fühlt sich indes eher an die befreundeten Mudhoney erinnert. Weiterlesen
Kategoriearchiv: albumrezensionen
Manic Street Preachers: Journal For Plague Lovers
Die Geschichte der britischen Rockband Manic Street Preachers ist unweigerlich mit der von Richey Edwards verknüpft. Der frühere Gitarrist und Texter der Waliser verschwand im Februar 1995 spurlos. Bis heute ranken sich allerlei Gerüchte um dessen Schicksal. Weiterlesen
CD-Special: Chemikal Underground
Chemikal Underground ist ein kleines Indielabel aus Glasgow, auf dem ortsansässige Bands wie Arab Strap und Mogwai groß wurden. Nach eher ruhigen Monaten hat das Label gerade drei neue Alben veröffentlicht. Weiterlesen
N.A.S.A.: The Spirit Of Apollo
Als Sam Spiegel (Squeak E. Clean) und Ze Gonzales (DJ Zegon) das Projekt N.A.S.A. ausheckten, für das sie sich die unterschiedlichsten Gäste wünschten, hätten sie sicherlich nie zu träumen gewagt, irgendwann einen Meilenstein wie ihr Debüt „The Spirit Of Apollo“ in den Händen halten zu können. Weiterlesen
Morrissey: Years Of Refusal
Um ausnahmsweise mit der Tür ins Haus zufallen, vorneweg das, was an „Years Of Refusal“ (Decca/Universal), dem neuen Album des eigensinnigen Briten Morrissey stört: Das Covermotiv, auf dem der frühere The Smiths-Sänger zu sehen ist, wie er ein Baby auf dem Arm trägt, ist unsäglich hässlich. Weiterlesen
Antony And The Johnsons: The Crying Light
Einem Namen konnte man weder in den jüngsten Ausgaben deutscher Musikzeitschriften noch in den Feuilletons der letzten Wochen entkommen: Antony Hegarty. Der 1971 in Großbritannien geborene Musiker, der als Mann geboren wurde, aber auch Frau sein will (Stichwort: Transgender), ist durch und durch ein Exot. Weiterlesen
Mogwai: The Hawk Is Howling
Es ist beachtlich, dass Mogwai in ihrer recht langen Laufbahn ihre Fans oder Kritiker noch nie (höchstens: selten) maßlos enttäuscht haben. Was wirklich ein seltenes Phänomen in der Pop-Industrie ist. Für gewöhnlich unterläuft jedem Musiker mal ein grober Fauxpas. Was Mogwai angeht, so muss man auf diesen weiterhin warten, denn auch das neue Album ist alles andere als enttäuschend. Weiterlesen
Elbow: The Seldom Seen Kid
Man stelle sich vor, ein musikalisches Stimmungstief käme auf, das an die seligen Talk Talk, an Tindersticks und an Spiritualized erinnere. Elbow müsste es dann heißen, denn deren neues Album „The Seldom Seen Kid“ (Fiction Records/Universal) hört sich genauso an. So betrübt und missgestimmt die fünf Herren aus Manchester auf dem Foto dreinschauen, so klingt auch das Album. Spätestens jetzt sollte also klar sein, dass dies keine leicht zugängliche Musik ist. Weiterlesen
Joy Division: The Best Of Joy Division
Fans der viel zu kurzlebigen Postpunk-Band Joy Division haben derzeit keinen Grund, sich zu beschweren. Erst erschien der exzellente Kinofilm „Control“, in dem Anton Corbijn die Geschichte der Band und im Speziellen die von Sänger Ian Curtis nacherzählte. Dann wurden die alten Alben inklusive Bonusmaterial neu aufgelegt. Weiterlesen
Cat Power: Jukebox
Songs anderer, meist bekannter Musiker nachzuspielen, muss nichts mit Verzweiflung oder Einfallslosigkeit zu tun haben. Covern kann auch Kunst sein, wie der just erschienene Soundtrack zum Bob Dylan-Film „I’m Not There“ zeigt. Oder wie jetzt aktuell Chan Marshall, besser bekannt unter ihrem Künstlernamen Cat Power, mit ihrem Album „Jukebox“ beweist. Weiterlesen