First Aid Kit: The Big Black And The Blue

Wenn eins derzeit gut ankommt, dann sind es mehrstimmige Gesänge. Man stelle sich vor, die Fleet Foxes wären allesamt Frauen. So klingt der Auftakt auf „The Big Black And The Blue“. Diese Feststellung allein ist schon großartig. Es wird aber noch besser: First Aid Kit, das sind die Schwedinnen Klara und Johanna Söderberg. Die eine ist 16, die andere doch schon 19 Jahre alt. Keine Ahnung, mit welcher Musik oder unter welchen Umständen sie aufgewachsen sind. Aber ihre Stimmen gehen durch Mark und Bein. Diese Leidenschaft im Gesang ist schier beeindruckend. Weiterlesen

Lieblingsvideo #001: First Aid Kit

Hier ein Video, das im Sommer 2008 entstand. Es zeigt die schwedischen Schwestern Klara und Johanna Söderberg alias First Aid Kit, die mitten in einem Wald „Tiger Mountain Peasant“ von den Fleet Foxes covern. Zum Zeitpunkt der Aufnahme war die eine wahrscheinlich 15, die andere 18 Jahre alt. Beeindruckend.

Adam Green: Minor Love

„Minor Love“ ist Adam Greens Scheidungsalbum. Denn im Dezember wurde bekannt, dass er sich von Loribeth Capella, die er im Sommer 2008 geheiratet hatte, scheiden lassen werde. Die große Liebe, die er gefunden zu haben glaubte, hatte ihn sitzen gelassen. Weiterlesen

Tatort: Hilflos

Mobbing unter Schülern ist grausam. Kinder und Jugendliche können erschreckend brutal zueinander sein und einander teils irreparable seelische Schäden zufügen. Mobbing ist immer wieder auch das Thema in Drehbüchern. So wie im Fall des neuen SR-Tatorts “Hilflos” (24.01.2010, ARD, 20.15 Uhr) von Stefan Schaller und Sabine Radebold.
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Vampire Weekend: Contra

Es hat nichts mit dem unbedingten Willen zu tun, gegen den Strom zu schwimmen. Auch spielte für die folgende Kritik der Albumtitel keinerlei Rolle. Fest steht, dass Vampire Weekend auch im zweiten Anlauf, „Contra“ getauft, keine Bewunderung für ihre Songs beim Rezensenten vorfinden werden. Weiterlesen

Alicia Keys: The Element Of Freedom

Kurz vor Jahresende veröffentlichte Alicia Keys ihr viertes Album, „The Element Of Freedom“, das fast ohne Gastauftritte auskommt. Lediglich Beyonce schaute im Studio vorbei. Das gemeinsame Duett „Put It In A Love Song“ ist aber nur mäßig. Besser gefällt einem da schon die schwermütige R&B-Ballade „Love Is Blind“, die aktuelle Singleauskopplung „Doesn’t Mean Anything“ (D #8) oder die Pianoballade „Empire State Of Mind (Part II) Broken Down“. Letztgenannter Song, in dem die unverwechselbare Stimme von Keys mit am besten zur Geltung kommt, ist eine Fortsetzung von „Empire State Of Mind“, erschienen auf dem Jay-Z-Album „The Blueprint 3“. Weiterlesen

Laura Veirs: July Flame

Laura Veirs macht es einem sehr leicht, ihre Musik zu lieben. Das fängt gleich mit dem ersten Song ihres siebten (!) Albums „July Flame“ an. In „I Can See Your Tracks“ ist es nicht nur die bezaubernde Stimme von Veirs, die einen magisch anzieht, sondern auch die Männerchöre à la Fleet Foxes. Weiterlesen

Ian Brown: My Way

Breitbeinig in Jeans und Trainingsjacke steht Ian Brown mit Britpop-Standard-Frisur, eingefallenen Wangen und grimmigem, entschlossenem Blick vor einem Teich. Dieses Bild ziert das Cover des aktuellen Soloalbums des ehemaligen The Stone Roses-Sängers. Brown ist ein eigensinniger, schräger Typ. Weiterlesen

Lady Gaga: The Fame Monster

Der Titel ihres neuen Albums „The Fame Monster“ passt gut zu Stefani Joanne Angelina Germanotta, besser bekannt als Lady Gaga. Gelangte sie doch nicht nur wegen ihres Debütalbums „The Fame“ (2008) zu Ruhm, sondern auch aufgrund ihrer extravaganten Kostüme, ihrer schrillen Frisuren und ihrem Hang, viel nackte Haut zu zeigen. Manch einer mag dieses Verhalten als aufdringlich, billig und auf Dauer äußerst ermüdend erachten. Weiterlesen