Sie behaupten, „junge Punks“ zu sein, die einen auf „alte Hippies“ machen. Die sechs Kern-Musikerinnen und -Musiker des Krautrock-Kollektivs Datashock lernten sich einst in einem selbstverwalteten Jugendzentrum in Saarlouis kennen. Heute machen sie „altbackene“ Musik, das aber auf moderne Art und Weise und hohem Niveau, wie ihr aktuelles viertes Album „Pyramiden von Giessen“ zeigt. Kai Florian Becker sprach mit Gründer Pascal Hector sowie Jan Werner und Sebastian Haas. Weiterlesen
Autorenarchiv: KaeFBe
Bernd Begemann: Ein Augenblick der Verstörtheit
Bernd Begemann, Jahrgang 1962, ist in Saarbrücken ein gern gesehener Gast. Immerhin hat der Wahlhamburger hier schon sieben Mal gespielt. Er ist beliebt, dieser grundsympathische Musiker, der in steter Regelmäßigkeit mal mit Band, mal als Alleinunterhalter durch die Lande zieht. Kai Florian Becker sprach mit dem Vagabunden Begemann. Weiterlesen
Handybild #001: Morgens im Urwald
OneRepublic: Doch überzeugend
Das Team des Atelier hatte es mal wieder geschafft, sich einen ganz dicken Fisch aus dem großen Pop-Teich zu angeln. Nach Kraftwerk, Moby, The Smashing Pumpkins, Travis und Deftones standen dieses Mal OneRepublic auf der verhältnismäßig kleinen Bühne in der Hollericher Straße. Dessen nicht genug: Die Band um den 31-jährigen Ausnahmekomponisten und -musiker Ryan Tedder gastierte an zwei Abenden hintereinander im Atelier: mittwochs und donnerstags. Weiterlesen
Lieblingsvideo #14:
Mike Skinner alias The Streets klaut der BBC Radio 1-Moderatorin ein Mikrofon und entschuldigt sich bei ihr mit diesem Remix des Bloc Party-Songs „Banquet“. Toll! Danke an Turbostaat für den Link bzw. Tipp.
Lieblingsvideo #13: Magnetic Man ft. John Legend
Ein gutes Video zeichnet sich dadurch aus, dass Bild und Ton eine Einheit bilden. Dies ist bei „Getting Nowhere“ von Magnetic Man ft. John Legend eindeutig der Fall.
Videos mit BMX-Rädern haben eh was – siehe auch „What’s a Girl to Do?“ von Bat For Lashes.
Doch zurück zu Magnetic Man ft. John Legend. Hier deren audiovisuelles Erlebnis:
Valeriya: Blumen für Valeriya
Alla Yurievna Perfilova ist Valeriya und in ihrer russischen Heimat längst ein gefeierter Star. Seit ihrem Sieg bei der Fernseh-Casting-Show „Morning Star“ anno 1992 veröffentlichte die emsige Sängerin 17 Alben und hat schon über 100 Millionen Tonträger verkauft. Weiterlesen
…And You Will Know Us By The Trail Of Dead: Orgasmus und Therapie
Ein Konzert, drei Bands und mit jeder wurde es besser. So könnte man in aller Kürze den Mittwochabend im Club der Escher Rockhal umschreiben. Den Anfang machten Asobi Seksu. Musikalisch boten die New Yorker feinsten Postrock kombiniert mit verträumtem, psychedelisch angehauchtem Rock, der einen in Trance hätte versetzen können. Wäre da nicht die Stimme von Yuki Chikudate gewesen. Sie sang zu schräg und zu hoch und zerstörte damit jedwede Atmosphäre, die ihre Band mühevoll aufgebaut hatte. Das war ebenso schade wie die Tatsache, dass zu diesem Dreierpack-Konzert lediglich geschätzte 300 Besucher kamen. Etwas dürftig in Anbetracht dessen, was noch folgen sollte. Weiterlesen
Station 17: Totale Lust-Platte
1988 wurde in Hamburg die Band Station 17 gegründet, in der seit jeher Menschen mit und Menschen ohne Behinderung miteinander musizieren. Diese Tatsache mag die Band allerdings nicht mehr thematisiert wissen und lieber ausschließlich über Musik reden. Gerade ist ihr Album „Fieber“ erschienen. Kai Florian Becker im Gespräch mit Peter Tiedeken (Bass, Ex-The Robocop Kraus) und Christian Fleck (Synthesizer, zudem Mitglied bei Like A Stuntman). Weiterlesen
I Blame Coco: Stings Tochter kann was
Zöglinge von Pop- und Rockstars mit Weltruhm haben es in aller Regel nicht leicht, mit Erfolg eine Solokarriere zu starten. Die Last auf ihren Schultern ob des globalen Erfolges ihrer Mutter oder ihres Vaters wiegt meist schwer und führt zum Hadern mit dem eigenen Schicksal. Inwiefern Eliot Paulina Sumner mit dem eigenen Schicksal hadert, ist nicht bekannt. Es hat zumindest den Anschein, als würde ihr der Ruhm ihres Vaters Gordon Matthew Thomas Sumner, besser bekannt als Sting, mehr nutzen statt schaden. Das ist das Fazit ihres ersten Gastspiels in Luxemburg. Weiterlesen