Es gibt das perfekte Timing. Wenn ein Album zu dem genau richtigen Zeitpunkt erscheint und die Stimmung darauf die aktuelle im Leben widerspiegelt oder repräsentiert. Just geschah das so mit dem neuen Album von Neurosis. Weiterlesen
Archiv des Autors: KaeFBe
Godspeed You! Black Emperor: Allelujah! Don’t Bend! Ascend!
Im Herbst 2002 erschien das Album „Yanqui U.X.O.“. Seitdem herrschte bei dem kanadischen Musikerkollektiv Godspeed You! Black Emperor Funkstille. Doch die Wartezeit hat nunmehr ein Ende. Die neun Musiker waren wieder im Studio und melden sich mit „Allelujah! Don’t Bend! Ascend!“ mehr als eindrucksvoll zurück. Weiterlesen
Jason Orlovich: „Coversongs sind was fürs Irish Pub“
Der in New York ansässige Musiker Jason Orlovich ist Mitglied der kleinen, aber feinen Indieband Polite Sleeper. Ihre Musik erinnert entfernt an die famosen Modest Mouse. Orlovich war mit eben jenen Polite Sleeper schon einmal zu Gast in der „Sparte4“. Diesen Samstag kommt er allein – mit Songs seiner Band und auch ein paar eigenen, wie er verriet. Weiterlesen
Holger Leinenbach: Der Mann für den perfekten Klang
„Mein Beruf ist meine Berufung“, erklärt Holger Leinenbach, der Mann für den perfekten Klang bei Konzerten. „Ich kann mir nicht vorstellen, etwas anderes zu machen. Mein Job ist vielfältig und nie langweilig. Zudem arbeite ich immer dort, wo andere Eintritt für bezahlen.“ Weiterlesen
Band Of Horses: Mirage Rock
Nach zwei Alben bei dem legendären Indielabel Sub Pop („Everything All The Time“, 2006, und „Cease To Begin“, 2007) wechselten Band Of Horses zu Columbia Records beziehungsweise Sony Music. 2010 veröffentlichten sie dort das grandiose Album „Infinite Arms“. Das stürmte in den USA auf Platz 7 der Charts und bescherte ihnen eine Grammy-Nominierung in der Kategorie „Bestes Alternative Album“. Sie mussten sich allerdings gegen „Brothers“ von den Garage/Blues Rockern The Black Keys geschlagen geben. Weiterlesen
Max Herre: Hallo Welt!
Max Herre wurde als Sänger des Stuttgarter HipHop-Kollektivs Freundeskreis bekannt. Längst ist er auch Musikproduzent, Labelbetreiber (Nesola) und Solomusiker. Und um es vorwegzunehmen: Sein drittes Soloalbum „Hallo Welt!“ ist sein bisher bestes. Vielleicht, weil er sich mit seiner Frau, der Soul-Sängerin Joy Denalane, nach vier Jahren Trennung, anno 2011 wieder versöhnt hat. Herre wirkt in sich ruhend. Das tat den Songs sehr gut. Weiterlesen
The xx: Coexist
Eins vorweg: Man schreibt den Bandnamen The xx. Alle anderen Groß- und Kleinschreibvarianten sind nicht korrekt. Nun, da dies geklärt ist, kann der Fokus auf diese bahnbrechende Band gerichtet werden. Vor drei Jahren veröffentlichte das damalige Quartett mit „xx“ ein Album, das auf der ganzen Welt in die Jahresbestenlisten stürmte und ihnen 2010 den renommierten „Mercury Prize“ bescherte. Weiterlesen
Cat Power: Sun
Jeder Mensch erlebt Höhen und Tiefen. Wenn es wie am Schnürchen läuft, fühlt man sich nahezu unsterblich und könnte vor Freude platzen. Wenn indes die Pechsträhne nicht abreißen mag, ist alles schwarz, was vorher noch so kunterbunt war. Das Licht am Ende des Tunnels zu erkennen, ist dann Vielen meist nicht möglich. Wer in diesem tiefen Tal dennoch auf seine kreative Ader setzen kann, hat Glück im Unglück. Trauer, Einsamkeit und Ausweglosigkeit haben schon häufig unglaublich schöne Musik hervorgebracht. Weiterlesen
Red Fang: Total verrücktes Genie
Red Fang ist eine Stoner Rock-Band aus Portland, Oregon. Gegründet 2005 konnte sie in den vergangenen Monaten dank Tourneen im Vorprogramm der beliebten Metal-Band Mastodon auf sich aufmerksam machen, so dass sie nun schon zum zweiten Mal allein durch Europa tourt. Ein Gespräch mit Bassist Aaron Beam über die irrwitzigen Videoclips seiner Band. Weiterlesen
Spritiualized: Sweet Heart Sweet Light
„Wenn du eine Platte machst, dann muss das in dem Moment die wichtigste Sache der Welt für dich sein. Ich wollte Songs machen, die alles vereinen, was ich am Rock’n’Roll liebe. Da sollte von Peter Brötzmann über Chuck Berry zu Matt Dennis und Brian Wilson einfach alles drin sein. Ich bin eben besessen von Musik, ich liebe es, sie zu kreieren, und ich denke nicht, dass man sich dabei an irgendwelche Regeln halten muss“, sagt J. Spaceman, vor 46 Jahren im englischen Rugby als Jason Pierce geboren. Und da er Regeln bricht, kann er auf dem neuesten Werk seiner Band Spiritualized ruhig unterschiedlichste Einflüsse vom Blues (Berry), hauptsächlich aber vom Jazz (Brötzmann, Dennis) und Pop (Wilson) vereinen. Weiterlesen