Seine letzten Studioalben waren beileibe nicht das Gelbe vom Ei. Insofern ist es als Musikliebhaber, der Robbie Williams durchaus wohlgesonnen gegenüber steht, sehr zu begrüßen, dass dieser nun auf eine alte erfolgreiche Masche zurückgreift. Wie schon im November 2001, als „Swing When You’re Winning“ zu seinem bis heute zweiterfolgreichsten Album avancierte, veröffentlicht er jetzt wieder kurz vor Weihnachten ein Album mit Swing-Musik. Waren es damals vornehmlich Coversongs, hat Williams mit dem Songschreiber und Produzenten Guy Chambers für „Swings Both Ways“ neben Neuinterpretationen diverser Klassiker auch sechs gemeinsam komponierte neue Songs aufgenommen. Liegt es einfach nur am Swing, der ihm so gut steht, oder an Chambers, dass dies Williams‘ beste Songs seit Jahren sind? Weiterlesen
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Biffy Clyro: Ein Hauch an Naivität bewahrt
Das schottische Trio Biffy Clyro hat sich Jahr für Jahr ein Stück weiter nach oben gekämpft. Das allerdings hinterließ Spuren. Schlagzeuger Ben Johnston musste erkennen, dass er ein Alkoholproblem hatte. Dies wurde unmittelbar vor den Aufnahmen zu ihrem aktuellen Album „Opposites“ bekannt. Wie es ist, den Großteil des Jahres unterwegs zu sein und wie die Band mit der Alkoholsucht ihres Schlagzeugers umging, erklärt Bens Bruder: Bassist James Johnston. Weiterlesen
The Lumineers: The Lumineers
Die ersten fünf Jahre waren Wesley Keith Schultz (Gesang, Gitarre, Piano) und Jeremiah Caleb Fraites (Schlagzeug, Mandoline) nur zu zweit. 2010 stieg dann Cellistin Neyla Pekarek ein; im letzten Jahr kamen Multiinstrumentalist Stelth Ulvang und Bassist Ben Wahamaki dazu. Damit waren The Lumineers komplett. Weiterlesen
Nick Cave: Ein Abend für die Ewigkeit
Wenn man auf der Heimfahrt in der Gruppe darüber sinniert, welches die besten Konzerte waren, denen man bisher beigewohnt hat, dann deutet das darauf hin, dass das kurz zuvor erlebte ein denkwürdiges gewesen sein muss. Weiterlesen
Fettes Brot : 3 Is Ne Party
Eine Platte wie eine unglaublich geniale Party ohne anschließenden Kater – nicht nur inhaltlich und musikalisch. Das gilt bereits für die Verpackung. Unter den Plastikträger, der die CD hält, wurde Konfetti geklemmt, das einem beim Öffnen der CD-Hülle natürlich gleich entgegen fällt. Ein schöner Spaß und passend zu dem, was Fettes Brot auf „3 Is Ne Party“ feilbieten. Weiterlesen
„Generation Pop!“: Ein Streifzug durch 60 Jahre Pop-Geschichte
Was haben Darth Vader, Che Guevara, Marylin Monroe, Elvis Presley, Alfred Hitchcock und Kurt Cobain gemein – abgesehen davon, dass sie bereits verstorben sind? Diese Ikonen – und nicht weniger als das sind sie – sind Teil der Pophistorie. Sie haben die adoleszenten Pop-Konsumenten maßgeblich und vor allen Dingen nachhaltig geprägt. Jeder in seiner Zeit respektive innerhalb seiner Generation und in seiner ihm eigenen Disziplin. Weiterlesen
Ane Brun: „Ich war eigentlich die Tänzerin in der Familie“
In Skandinavien ist die norwegische Singer-Songwriterin Ane Brun längst ein Star. Seit Jahren ist ihr eine Platzierung in der Top Ten der norwegischen Albumcharts und auch der in ihrer heutigen Heimat Schweden sicher. Im Mai veröffentlichte Brun die Werkschau „Songs 2003-2013“. Am Anfang dieses Monats folgte das Coveralbum „Rarities“. Derzeit tourt sie unter dem Motto „Songs Tour 2013“ durch Europa. Weiterlesen
Dear Reader: Komplett surreal
Dear Reader ist das musikalische Projekt von Cherilyn MacNeil. Die Südafrikanerin gründete es 2006 mit ihrem damaligen Lebenspartner Darryl Torr. 2010 trennten sich die beiden. Seitdem macht sie mit verschiedenen Gastmusikern unter gleichem Namen weiter. Anfang April erschien das vierte Dear Reader-Album „Rivonia“. Kurz darauf erhielt MacNeil für ihre Arbeit an dem Soundtrack „Oh Boy“ den „Deutschen Filmpreis“. Ein Gespräch mit MacNeil, die seit 2010 in Berlin lebt. Weiterlesen
James Blake: Overgrown
Mit seinem nach ihm benannten ersten Album sorgte der britische Musiker James Blake für viele offene Münder. Er brillierte mit einer Musik, die vor zwei Jahren im Mainstream noch weitgehend unbekannt war. Insofern ist sein damaliger Erfolg umso höher zu bewerten. Weiterlesen
The Strokes: Comedown Machine
Sind unsere Erwartungen heutzutage einfach zu hoch? Ist es falsch, von einer Band zu erwarten, ein gewisses Niveau nicht zu unterschreiten? Insbesondere von einer, die einst ein legendäres Debütalbum veröffentlichte, das viele rauf und runter hörten und das wohl all denen auch heute noch eine Gänsehaut über den Rücken jagt? Weiterlesen