Archiv 2010
Story Of The Year: Keine Erfolgsgeschichte
2010 in konzertrezensionen
In den USA standen sie bereits mit zwei Alben in den Top 20 der Charts: 2005 mit “In The Wake Of Determination” und drei Jahre später mit “The Black Swan”. Ihr brandneues, viertes Album schaffte es aber nur auf Rang 42. Ironischerweise heißt es “The Constant” – eben diese konstante Größe sind Story Of The Year in Sachen kommerzieller Erfolg wohl nicht mehr. (weiterlesen…)
CocoRosie: Grey Oceans
2010 in albumrezensionen
Die musikalische Welt der Casady-Geschwister Bianca alias Coco und Sierra (Rosie) ist eine ganz eigene. Ihre Musik ist experimentell, aufregend, spannend und hauptsächlich anders. Die einen sagen Freak Folk dazu, wobei der Freak-Anteil wesentlich größer ist als der Folk-Anteil. Avantgarde-Indiepop wäre eine passende Umschreibung. Aber auch diese wird dem künstlerischen Schaffen der beiden Damen nur annähernd gerecht.
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Lieblingsvideo #007: The Dø
2010 in lieblingsvideo
Ohne große Werbemaschinerie im Rücken gelang 2008 dem finnisch-französischen Duo THE DØ mit seinem Debütalbum “A Mouthful” der Sprung an die Spitze der französischen Charts. Langsam eroberten sie von da an auch anderer Länder und bezirzten sie mit ihrem spielfreudigen Indiepop. Hier ein Beispiel ihres beeindruckenden Könnens: der Song “Stay”.
Studiorange: Am Anfang ihrer Karriere
2010 in features
Sie stehen noch relativ am Anfang ihrer Karriere, haben aber schon einen ersten Nachwuchspreis gewonnen. Das aus Heusweiler stammende Quartett Studiorange hat in diesem Jahr beim Bandwettbewerb Goldener Schweinwerfer mit eher unkommerziellem Progressiv-Rock etwas überraschend das Publikum überzeugen und sich letztlich gegen 16 Mitbewerber durchsetzen können. “Ehrlich gesagt, hatte es uns schon überrascht, überhaupt dabei zu sein. An einen Sieg hatte nun wirklich keiner von uns geglaubt”, erklärt die Band unisono. (weiterlesen…)
Karcher: Private Spaß-Veranstaltung
2010 in interviews
Karcher gehören zu den besten und dienstältesten Indierock-Bands im Saarland. Zwar hat es nie für einen Plattenvertrag gereicht, dennoch hat die Mitte der Neunziger gegründete Band nie aufgegeben und an ihrem dynamischen Noiserock festgehalten. Gerade haben sie ein neues Album namens “Enduro” fertiggestellt. Ein Interview mit Sänger Dietmar Bottler. (weiterlesen…)
Cypress Hill: Rise Up
2010 in albumrezensionen
Das ist ein Comeback nach Maß: Cypress Hill, die Könige des Latino-Rap, legen sechs Jahre nach ihrem letzten Album “Till Death Do Us Part” ein neues Werk vor, das den langjährigen Fans der Band gefallen sollte. (weiterlesen…)
Sick Of It All: Based On A True Story
2010 in albumrezensionen
Es ist schlichtweg unglaublich, mit wie viel Energie die Hardcore-Veteranen auch auf diesem Album zu Werke gehen. Lou Koller und seine Mannen scheinen nicht müde zu werden, die Fahne des New Yorker Hardcore in den Himmel zu recken und ihren Aggressionen mehr oder weniger freien Lauf zu lassen. Die neuen Songs sind genauso wütend, schnell und kompromisslos, wie man es von Sick Of It All seit vielen Jahren her kennt. (weiterlesen…)
Lieblingsvideo #006: EyeHateGod
2010 in lieblingsvideo
Eigentlich wäre die Nummer 666 treffender für diese bösen Buben aus New Orleans. Aber man kann nicht alles haben. Jedenfalls fand ich beim Stöbern in der Vergangenheit wieder Zugang zu dieser großartigen Musik, auch Doomcore oder Sludge Rock genannt. Hier ein Ausschnitt von einem ihrer jüngeren Auftritte auf einem Boot (!) in New York.
EYEHATEGOD Boat Show 2009 from William on Vimeo.
Liars: Sisterworld
2010 in albumrezensionen
Ohne diesen Herren zu nahe treten zu wollen, aber Liars haben wirklich einen Dachschaden. Solch verrückte, seltsame Musik kann kein normaler Mensch schreiben. Um es noch deutlicher zu sagen: Im Fall von Liars kann nicht zwischen Genie und Wahnsinn getrennt werden. Sie sind geniale Wahnsinnige, und ihre Musik ist wahnsinnig genial. So sehr gar und so fremdartig und anders ist sie, dass es von Mal zu Mal schwerer fällt, sie angemessen zu umschreiben, geschweige denn zu definieren. (weiterlesen…)
Vom Adrenalin getrieben
2010 in konzertrezensionen
Das hat man selten: Am Sonntagabend trumpften im ausverkauften Atelier gleich zwei exzellente Bands auf: Two Door Cinema Club und Phoenix.
Fünf Singles haben Two Door Cinema Club bereits über das französische Electrolabel Kitsuné Music herausgebracht. Jetzt steht die Veröffentlichung ihres Debütalbums “Tour History” an. Das verspricht ein interessantes Newcomer-Werk zu werden – zumindest wenn man den jüngsten Auftritt im Atelier mit in Betracht zieht. (weiterlesen…)
Gorillaz: Plastic Beach
2010 in albumrezensionen
Bands bestehen mal aus nur einer Person, einem schier unübersichtlichen Kollektiv an Musikern oder auch aus fiktiven Personen. Bei Gorillaz trifft alles irgendwie zu. Die Person, die alleinverantwortlich für die Musik ist, hört auf den Namen Damon Albarn. Sein “Bandkollege” Jamie Hewlett ist fürs Grafische zuständig. Denn eigentlich sind Gorillaz vier Comicfiguren namens 2D, Murdoc Niccals, Noodle und Russel Hobbs. Das Kollektiv wiederum ist im Fall des aktuellen Albums “Plastic Beach” eine Heerschar an Gästen. (weiterlesen…)
Blood Red Shoes: Fire Like This
2010 in albumrezensionen
Gute Rock-Duos gibt es einige. Man denke an The White Stripes oder an The Ting Tings. Und nicht zu vergessen Blood Red Shoes aus Brighton. Laura-Mary Carter singt und spielt Gitarre, Steven Ansell singt und spielt Schlagzeug. So ähnlich ist auch die Rollenverteilung bei den eingangs erwähnten Bands. Allerdings sind Carter und Ansell The White Stripes näher als den poppigen The Ting Tings. Wobei die Songs auf “Fire Like This” ungeschliffen klingen und verschiedenste Einflüsse offenbaren.
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