Christina Aguilera: Bionic

2006 erschien ihr letztes Studioalbum „Back To Basics“, immerhin ein Doppelalbum. Nach der anschließenden Welttournee nahm Christina Aguilera eine Auszeit. Schließlich kam im Januar 2008 ihr erstes Kind, Sohn Max Liron Bratman, zur Welt. Mit dessen ersten Bildern machte sie erstaunliche 1,5 Millionen US-Dollar. Trotz dieses lukrativen Nebenverdienstes wollte sie nicht zu lange pausieren und alsbald wieder in den Popzirkus einsteigen. In den vergangenen zwölf Monaten arbeitete sie daher an ihrem Comeback-Album „Bionic“, das mit der just veröffentlichten Single „Not Myself Tonight“ ankündigt wurde. Weiterlesen

Rihanna: Stehlampe mit rosa Panzer

Rihanna ist nicht aufzuhalten. Die erst 22-jährige Sängerin aus Barbados hat binnen fünf Jahren vier Alben veröffentlicht und mit diesen im Nu Weltruhm erlangt. Ihr zu Ehren wurde sogar 2008 in ihrer Heimat der „Rihanna Day“ eingeführt. Kurzum: Weder Kritikerstimmen, noch persönliche Krisen konnten sie bis dato stoppen, geschweige denn ihr schaden. Am Dienstagabend gab sich die zierliche Sängerin in der ausverkauften Rockhal selbstbewusst und präsentierte eine imposante Bühnenshow. Weiterlesen

Lieblingsvideo #009: OK Go

Wäre Beck Hansen nicht nur der spinnerte Musiker Beck, sondern gar eine ganze ebensolche Band, und hätte der Sänger von eben dieser Band ein Faible für Prince, dann würde das vielleicht so klingen wie „Of The Blue Colour Of The Sky“ von OK Go.
Das Video zu dem grandiosen Song „This Too Shall Pass“ ist unschlagbar. Die Band hat dafür extra eine Rube-Goldberg-Maschine gebaut, eine äußerst komplexe Kettenreaktionsapparatur, die am Ende des Videos die Musiker mit Farbe beschießt. Ein Gaudi für die Augen und die Ohren.

Turbostaat: Gekommen, gerockt, gefeiert

Turbostaat hatten sich vor einiger Zeit mit einem Majorlabel eingelassen, mit einem der finanzstarken und den Markt dominierenden Industrieriesen also. Ihrem guten Ruf und ihrem Ansehen hat das in der Punkrock-Szene überraschenderweise nicht geschadet. Im Gegenteil: Die Konzerte ihrer aktuellen Tournee sind bestens besucht. Weiterlesen

Fettes Brot: Größenwahnsinig wie wir sind

1992 gründeten die Vorstadt-Gymnasiasten Boris Lauterbach, besser bekannt als König Boris, Martin Vandreier alias Dokter Renz und Björn Warns (Björn Beton) Fettes Brot. Seitdem hat die Hamburger HipHop-Band scheinbar mit Leichtigkeit unzählige Hits geschrieben: angefangen bei „Nordisch By Nature“ und „Jein“ über „Viele Wege führen nach Rom“ und „Schwule Mädchen“ bis hin zu „Bettina, zieh dir bitte etwas an“ und aktuell „Kontrolle“, einer Auskopplung aus ihren beiden zuletzt veröffentlichten Livealben „Fettes“ und „Brot“. Wie es möglich ist, über Jahre konstant hohe Qualität abzuliefern, das erklärt Boris Lauterbach. Weiterlesen