„Fehlstart“ (24.08.2009)

Okay, nach drei Spielen mit zwei Punkten ist sie nun da: die Krise. Oder wie ein Hellseher-Journalist die Woche zuvor schrieb: der Fehlstart. 2:1 gegen den sympathischen FSV Mainz zu verlieren, ist schon schlimm genug. Aber dass nicht ein Ball von den Bayernspielern eingenetzt wurde, sondern das einzige Tor für den FCB ein Eigentor war, das tut verdammt weh. Weiterlesen

Sensationsgeilheit (16.08.2009)

Auf ewig legendär wird für mich der Kommentar eines Fußballreporters bleiben, Mannschaft XY hätte eine drückende Überlegenheit gehabt. Und das bei einem Ballbesitzverhältnis von 52 zu 48 Prozent. Ob der in Mathematik lieber „Vier gewinnt“ gespielt hatte? Weiterlesen

Eurockéennes

Uff, drei Tage „Les Eurockéennes de Belfort“ liegen hinter mir und ich fühle mich tatsächlich etwas ausgelaugt. Die fünf Bühnen auf der Halbinsel Malsaucy liegen pfifigger Weise ein gutes Stück voneinander entfernt. Wenn man dann rund zehn Stunden Festival pro Tag genießt und das vor verschiedenen Bühnen, ist man allein schon vom hin und her laufen müde. Weiterlesen

Geoff Tate (Queensryche): „Mein Vater kämpfte im Koreakrieg“

Die aus Seattle stammende Band Queensryche hat seit jeher ein Faible für progressiven Metal und Konzeptalben. Das gilt für ihren 1988 veröffentlichten Meilenstein „Operation: Mindcrime“ ebenso wie für ihr aktuelles und mittlerweile zehntes Studioalbum „American Soldier“. Mit dessen Songs im Gepäck kommen Queensryche auf Deutschlandtournee. Kai Florian Becker sprach mit Sänger Geoff Tate. Weiterlesen

Lily Allen: Aufreizend und frech

Ist Luxemburg nunmehr eine britische Satelittenstadt? Diesen Eindruck konnte man zumindest im Rahmen des Konzerts von Lily Allen gewinnen. Klar, auf der Insel ist Allen nach den Erfolgsalben „Alright, Still“ (2006) und „It’s Not Me, It’s You“ (2009) sowie den Hits „Smile“ und „The Fear“ längst ein Popstar. Weiterlesen

Das Phänomen Mashup

HipHop- und Electro-Discjockeys sind bei ihren Auftritten stets darauf bedacht, den Übergang von einem zum nächsten Lied möglichst flüssig, im besten Fall nahtlos zu gestalten. Dieser Drang nach Perfektion existiert seitdem DJs mit zwei Plattenspielern hantieren. Vor einigen Jahren entstand dann die Idee, nicht nur das Ende des einen mit dem Anfang eines anderen Liedes perfekt zu koppeln, sondern gleich ganze Lieder miteinander zu verschmelzen. Bastard Pop nannte man dieses Phänomen anfangs. Weiterlesen