Genetikk: Saarländische Erfolgsgeschichte

Zwei Nummer Eins-Alben in Folge – wann gelang das zum letzten Mal einem saarländischen Künstler? Der Sängerin Nicole nicht einmal im Zuge ihres Eurovision Song Contest-Sieges. Nach Platz eins mit dem Album „Ein bisschen Frieden“ anno 1982, erreichte sie ein Jahr später mit „So viele Lieder sind in mir“ nur Platz 22. Von Sandra ganz zu schweigen, die nur ein Mal in der Top 5 geführt wurde. Für Genetikk stellte dies indes kein größeres Problem dar. Weiterlesen

„Generation Pop!“: Ein Streifzug durch 60 Jahre Pop-Geschichte

Was haben Darth Vader, Che Guevara, Marylin Monroe, Elvis Presley, Alfred Hitchcock und Kurt Cobain gemein – abgesehen davon, dass sie bereits verstorben sind? Diese Ikonen – und nicht weniger als das sind sie – sind Teil der Pophistorie. Sie haben die adoleszenten Pop-Konsumenten maßgeblich und vor allen Dingen nachhaltig geprägt. Jeder in seiner Zeit respektive innerhalb seiner Generation und in seiner ihm eigenen Disziplin. Weiterlesen

Record Store Day: Der Tag der kleinen Plattenläden

Der unabhängige Tonträgerhandel Deutschlands feiert in diesem Jahr erstmals offiziell am 21. April den „Record Store Day“ (RSD). Dieser lockt mit speziell für diesen Tag hergestellten exklusiven Veröffentlichungen namhafter internationaler wie nationaler Künstler. Auch im Saarland wird gefeiert: im „Rex Rotari“ im Nauwieser Viertel. Weiterlesen

Januliss.P & Future: Der Traum von einer großen Karriere

Zu ihren Idolen zählen Michael Jackson und der 30-jährige US-Rapper Clifford Joseph Harris Jr., besser bekannt unter seinem Künstlernamen T.I.. Letzterer veröffentlichte bis dato sechs Studioalben und hat für diese in seiner Heimat mehrfach Edelmetall eingeheimst. So weit sind Januliss.P & Future längst nicht. Die beiden Saarbrücker HipHop-Musiker, die eigentlich Jonathan Altendorf (20) und Richmond Köhler (19) heißen, wollen dennoch hoch hinaus und träumen insgeheim davon, eines Tages in den USA auf einer Bühne zu stehen. Bis dahin ist es ein weiter Weg, den sie langsam und Schritt für Schritt bewältigen wollen. Weiterlesen

Studiorange: Am Anfang ihrer Karriere

Sie stehen noch relativ am Anfang ihrer Karriere, haben aber schon einen ersten Nachwuchspreis gewonnen. Das aus Heusweiler stammende Quartett Studiorange hat in diesem Jahr beim Bandwettbewerb Goldener Schweinwerfer mit eher unkommerziellem Progressiv-Rock etwas überraschend das Publikum überzeugen und sich letztlich gegen 16 Mitbewerber durchsetzen können. „Ehrlich gesagt, hatte es uns schon überrascht, überhaupt dabei zu sein. An einen Sieg hatte nun wirklich keiner von uns geglaubt“, erklärt die Band unisono. Weiterlesen

Das Phänomen Mashup

HipHop- und Electro-Discjockeys sind bei ihren Auftritten stets darauf bedacht, den Übergang von einem zum nächsten Lied möglichst flüssig, im besten Fall nahtlos zu gestalten. Dieser Drang nach Perfektion existiert seitdem DJs mit zwei Plattenspielern hantieren. Vor einigen Jahren entstand dann die Idee, nicht nur das Ende des einen mit dem Anfang eines anderen Liedes perfekt zu koppeln, sondern gleich ganze Lieder miteinander zu verschmelzen. Bastard Pop nannte man dieses Phänomen anfangs. Weiterlesen

Faith No More: Neuanfang zum lukrativen Sommer

Die Sensation ist perfekt: Faith No More sind zurück. Ergo die wichtigste Crossover-Band der Spätachtziger und Neunziger, die sehr gewagt, aber mit Erfolg Rock mit Metal, Punk, Funk und HipHop fusionierte und dank der Songs „From Out Of Nowhere“, „Epic“, „Be Aggressive“ und dem Radiodauerbrenner „Easy“ weltberühmt wurde. Ihre Pionierarbeit legte den Grundstein für den Welterfolg von Korn, Limp Bizkit und Linkin Park. Weiterlesen

Kritisch – und unabhängig?

Popmusikberichterstattung ist allgegenwärtig. Aber ist sie auch unabhängig? Nimmt die Musikindustrie in irgendeiner Form Einfluss auf die Arbeit der Freien oder die in den Print-, Online- und Radio-Redaktionen? Und wie wichtig ist Popmusikkritik überhaupt? Weiterlesen

Mike Patton: Einst Sänger von Faith No More

Beeindruckende Sänger gibt es derer viele. Unter jenen, die ihre Stimmbänder zu einer Kapitalanlage gemacht haben, die einen Schritt weiter gehen und ihre Stimme nicht ausschließlich zum Artikulieren von Worten, sondern auch von Tönen einsetzen, gibt es wenige. Die Stimme wird zum Instrument, zur Rhythmusmaschine ja, gar zum Geräusch-Labor. Das können mitunter seltsame und verstörende Klanggebilde sein, die bei einem Vokal-Akrobaten wie Mike Patton einer ist im Rachen entstehen. Weiterlesen