albumrezensionen
Lady Gaga: The Fame Monster
2009 in albumrezensionen
Der Titel ihres neuen Albums “The Fame Monster” passt gut zu Stefani Joanne Angelina Germanotta, besser bekannt als Lady Gaga. Gelangte sie doch nicht nur wegen ihres Debütalbums “The Fame” (2008) zu Ruhm, sondern auch aufgrund ihrer extravaganten Kostüme, ihrer schrillen Frisuren und ihrem Hang, viel nackte Haut zu zeigen. Manch einer mag dieses Verhalten als aufdringlich, billig und auf Dauer äußerst ermüdend erachten. (weiterlesen…)
Ja, Panik: The Angst And The Money
2009 in albumrezensionen
Wien, die Hauptstadt der Kaffeehäuser, hat außer der für Hintergrundberieselung geeigneten warmen Electro-Musik, d.h. TripHop und Downbeat, auch phantastischen, rebellischen Gitarrenrock zu bieten. Ja, Panik sind fünf junge Österreicher, die mit “The Angst And The Money”, ihrem dritten Streich, das beste deutschsprachige Gitarrenrockalbum der letzten Monate präsentieren.
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Robbie Williams: Reality Killed The Video Star
2009 in albumrezensionen
Er hat seine psychische Krise überwunden, abgespeckt, sich rasiert und scheint gefestigt und bereit, sich wieder dem Medienrummel, den seine Person seit dem Ausstieg bei Take That begleitet, zu stellen. Robbie Williams ist zurück. Schön, denn man hatte ihn wirklich vermisst. Schade nur, dass sein neues Album “Reality Killed The Video Star” (** EMI) nicht die Erwartungen erfüllt.
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Editors: In This Light And On This Evening
2009 in albumrezensionen
Editors waren seit jeher eine sogenannte Liebe-Hass-Band. Viele mögen sie, ebenso viele scheinen sie zu hassen. 2007 traten sie beispielsweise auf dem größten französischen Rockfestival “Les Eurockéennes de Belfort” auf. Sänger Tom Smith machte einen derart schieren, irgendwie apathischen Eindruck, so als hätte er sich kurz vorher erst die Nadel einer Heroinspritze aus dem Arm gezogen. Es war ein äußerst irritierendes Erlebnis, ihn so auf der Bühne zu sehen. (weiterlesen…)
Beak>: Beak>
2009 in albumrezensionen
Nachdem die wieder aktive TripHop-Band Portishead ihre Touraktivitäten zum Album “3″ beendet hatte, wandte sich deren Multiinstrumentalist und Produzent Geoff Barrow dem nächsten Projekt zu. Mit Billy Fuller und Matt Williams, zwei Musikern aus seiner Heimatstadt Bristol, gründete er im Januar diesen Jahres Beak>. (weiterlesen…)
Athlete: Black Swan
2009 in albumrezensionen
Bis dato haben es Athlete hierzulande nicht über einen Insiderstatus hinaus geschafft. Mit “Black Swan”, ihrem vierten Album, versuchen sie es dennoch wieder, ihren Bekanntheitsgrad zu erhöhen. Dabei steht ihnen nach der Trennung von Parlophone/EMI mit Fiction ein neues Label zur Seite, das immerhin schon mal erreicht hat, dass die Band in den letzten Wochen der deutschen Presse einige Interviews gab.
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Monsters Of Folk: Monsters Of Folk
2009 in albumrezensionen
Die Monsters Of Folk sind in Wahrheit keine Monster, sondern Meister und zwar des Songwritings – des Folks allemal. Zu besagter Band gehört zum einen der Singer-Songwriter Matthew Ward, der seit 1999 unter dem Namen M. Ward Soloalben veröffentlicht. Zum anderen ist Conor Oberst, langjähriger Kopf der Rockband Bright Eyes, mit an Bord. (weiterlesen…)
Pearl Jam: Backspacer
2009 in albumrezensionen
Die einstigen Grungerock-Helden Pearl Jam veröffentlichen erstmals ein Album über ihr eigenes Label Monkeywrench. Ihr neunter Streich, “Backspacer” betitelt, beginnt furios: Mit “Gonna See My Friend” rocken sie ungewohnt laut und wüst los. Der Song sei laut Sänger Eddie Vedder vom Garage-Rock der Kinks inspiriert, Gitarrist Stone Gossard fühlt sich indes eher an die befreundeten Mudhoney erinnert. (weiterlesen…)
Manic Street Preachers: Journal For Plague Lovers
2009 in albumrezensionen
Die Geschichte der britischen Rockband Manic Street Preachers ist unweigerlich mit der von Richey Edwards verknüpft. Der frühere Gitarrist und Texter der Waliser verschwand im Februar 1995 spurlos. Bis heute ranken sich allerlei Gerüchte um dessen Schicksal. (weiterlesen…)
CD-Special: Chemikal Underground
2009 in albumrezensionen
Chemikal Underground ist ein kleines Indielabel aus Glasgow, auf dem ortsansässige Bands wie Arab Strap und Mogwai groß wurden. Nach eher ruhigen Monaten hat das Label gerade drei neue Alben veröffentlicht. (weiterlesen…)
N.A.S.A.: The Spirit Of Apollo
2009 in albumrezensionen
Als Sam Spiegel (Squeak E. Clean) und Ze Gonzales (DJ Zegon) das Projekt N.A.S.A. ausheckten, für das sie sich die unterschiedlichsten Gäste wünschten, hätten sie sicherlich nie zu träumen gewagt, irgendwann einen Meilenstein wie ihr Debüt “The Spirit Of Apollo” in den Händen halten zu können. (weiterlesen…)
Morrissey: Years Of Refusal
2009 in albumrezensionen
Um ausnahmsweise mit der Tür ins Haus zufallen, vorneweg das, was an “Years Of Refusal” (Decca/Universal), dem neuen Album des eigensinnigen Briten Morrissey stört: Das Covermotiv, auf dem der frühere The Smiths-Sänger zu sehen ist, wie er ein Baby auf dem Arm trägt, ist unsäglich hässlich. (weiterlesen…)
