albumrezensionen
Manic Street Preachers: Journal For Plague Lovers
2009 in albumrezensionen
Die Geschichte der britischen Rockband Manic Street Preachers ist unweigerlich mit der von Richey Edwards verknüpft. Der frühere Gitarrist und Texter der Waliser verschwand im Februar 1995 spurlos. Bis heute ranken sich allerlei Gerüchte um dessen Schicksal. (weiterlesen…)
CD-Special: Chemikal Underground
2009 in albumrezensionen
Chemikal Underground ist ein kleines Indielabel aus Glasgow, auf dem ortsansässige Bands wie Arab Strap und Mogwai groß wurden. Nach eher ruhigen Monaten hat das Label gerade drei neue Alben veröffentlicht. (weiterlesen…)
N.A.S.A.: The Spirit Of Apollo
2009 in albumrezensionen
Als Sam Spiegel (Squeak E. Clean) und Ze Gonzales (DJ Zegon) das Projekt N.A.S.A. ausheckten, für das sie sich die unterschiedlichsten Gäste wünschten, hätten sie sicherlich nie zu träumen gewagt, irgendwann einen Meilenstein wie ihr Debüt “The Spirit Of Apollo” in den Händen halten zu können. (weiterlesen…)
Morrissey: Years Of Refusal
2009 in albumrezensionen
Um ausnahmsweise mit der Tür ins Haus zufallen, vorneweg das, was an “Years Of Refusal” (Decca/Universal), dem neuen Album des eigensinnigen Briten Morrissey stört: Das Covermotiv, auf dem der frühere The Smiths-Sänger zu sehen ist, wie er ein Baby auf dem Arm trägt, ist unsäglich hässlich. (weiterlesen…)
Antony And The Johnsons: The Crying Light
2009 in albumrezensionen
Einem Namen konnte man weder in den jüngsten Ausgaben deutscher Musikzeitschriften noch in den Feuilletons der letzten Wochen entkommen: Antony Hegarty. Der 1971 in Großbritannien geborene Musiker, der als Mann geboren wurde, aber auch Frau sein will (Stichwort: Transgender), ist durch und durch ein Exot. (weiterlesen…)
Mogwai: The Hawk Is Howling
2008 in albumrezensionen
Es ist beachtlich, dass Mogwai in ihrer recht langen Laufbahn ihre Fans oder Kritiker noch nie (höchstens: selten) maßlos enttäuscht haben. Was wirklich ein seltenes Phänomen in der Pop-Industrie ist. Für gewöhnlich unterläuft jedem Musiker mal ein grober Fauxpas. Was Mogwai angeht, so muss man auf diesen weiterhin warten, denn auch das neue Album ist alles andere als enttäuschend. (weiterlesen…)
Elbow: The Seldom Seen Kid
2008 in albumrezensionen
Man stelle sich vor, ein musikalisches Stimmungstief käme auf, das an die seligen Talk Talk, an Tindersticks und an Spiritualized erinnere. Elbow müsste es dann heißen, denn deren neues Album “The Seldom Seen Kid” (Fiction Records/Universal) hört sich genauso an. So betrübt und missgestimmt die fünf Herren aus Manchester auf dem Foto dreinschauen, so klingt auch das Album. Spätestens jetzt sollte also klar sein, dass dies keine leicht zugängliche Musik ist. (weiterlesen…)
Joy Division: The Best Of Joy Division
2008 in albumrezensionen
Fans der viel zu kurzlebigen Postpunk-Band Joy Division haben derzeit keinen Grund, sich zu beschweren. Erst erschien der exzellente Kinofilm “Control”, in dem Anton Corbijn die Geschichte der Band und im Speziellen die von Sänger Ian Curtis nacherzählte. Dann wurden die alten Alben inklusive Bonusmaterial neu aufgelegt. (weiterlesen…)
Cat Power: Jukebox
2008 in albumrezensionen
Songs anderer, meist bekannter Musiker nachzuspielen, muss nichts mit Verzweiflung oder Einfallslosigkeit zu tun haben. Covern kann auch Kunst sein, wie der just erschienene Soundtrack zum Bob Dylan-Film “I’m Not There” zeigt. Oder wie jetzt aktuell Chan Marshall, besser bekannt unter ihrem Künstlernamen Cat Power, mit ihrem Album “Jukebox” beweist. (weiterlesen…)
Blackmail: Friend Or Foe?
2003 in albumrezensionen
“Bliss, Please” war keineswegs ein schlechtes Album. Dennoch haben es die vier Koblenzer ohne große Mühe und Not geschafft, dieses zu toppen. Statt im altbewährten BluBox-Studio zu Troisdorf aufzunehmen, wurden die Aufnahmen in ein eigens errichtetes Studio in ihrer Heimatstadt verlagert. Der Sound hat sich dadurch nicht verändert. Schließlich hat Blackmail-Gitarrist Keule wie eh und je hinter dem Mischpult gesessen. (weiterlesen…)
Cave In: Antenna
2003 in albumrezensionen
Cave In sind nicht mehr zu (s)toppen. Die einstigen Metal Edger hatten von Mal zu Mal die gnadenlosen Wutausbrüche reduziert, ihre Aggression kanalisiert und auf einmal den zuckersüßen Pop für sich entdeckt. Wenn die Emo-Rocker plötzlich Indierock spielen können, warum dann nicht auch eine Hand voll Extremisten aus dem Metal Edge-Lager? (weiterlesen…)