albumrezensionen
Vampire Weekend: Contra
2010 in albumrezensionen
Es hat nichts mit dem unbedingten Willen zu tun, gegen den Strom zu schwimmen. Auch spielte für die folgende Kritik der Albumtitel keinerlei Rolle. Fest steht, dass Vampire Weekend auch im zweiten Anlauf, “Contra” getauft, keine Bewunderung für ihre Songs beim Rezensenten vorfinden werden. (weiterlesen…)
Alicia Keys: The Element Of Freedom
2010 in albumrezensionen
Kurz vor Jahresende veröffentlichte Alicia Keys ihr viertes Album, “The Element Of Freedom”, das fast ohne Gastauftritte auskommt. Lediglich Beyonce schaute im Studio vorbei. Das gemeinsame Duett “Put It In A Love Song” ist aber nur mäßig. Besser gefällt einem da schon die schwermütige R&B-Ballade “Love Is Blind”, die aktuelle Singleauskopplung “Doesn’t Mean Anything” (D #8) oder die Pianoballade “Empire State Of Mind (Part II) Broken Down”. Letztgenannter Song, in dem die unverwechselbare Stimme von Keys mit am besten zur Geltung kommt, ist eine Fortsetzung von “Empire State Of Mind”, erschienen auf dem Jay-Z-Album “The Blueprint 3″. (weiterlesen…)
Laura Veirs: July Flame
2010 in albumrezensionen
Laura Veirs macht es einem sehr leicht, ihre Musik zu lieben. Das fängt gleich mit dem ersten Song ihres siebten (!) Albums “July Flame” an. In “I Can See Your Tracks” ist es nicht nur die bezaubernde Stimme von Veirs, die einen magisch anzieht, sondern auch die Männerchöre à la Fleet Foxes. (weiterlesen…)
Ian Brown: My Way
2009 in albumrezensionen
Breitbeinig in Jeans und Trainingsjacke steht Ian Brown mit Britpop-Standard-Frisur, eingefallenen Wangen und grimmigem, entschlossenem Blick vor einem Teich. Dieses Bild ziert das Cover des aktuellen Soloalbums des ehemaligen The Stone Roses-Sängers. Brown ist ein eigensinniger, schräger Typ. (weiterlesen…)
Lady Gaga: The Fame Monster
2009 in albumrezensionen
Der Titel ihres neuen Albums “The Fame Monster” passt gut zu Stefani Joanne Angelina Germanotta, besser bekannt als Lady Gaga. Gelangte sie doch nicht nur wegen ihres Debütalbums “The Fame” (2008) zu Ruhm, sondern auch aufgrund ihrer extravaganten Kostüme, ihrer schrillen Frisuren und ihrem Hang, viel nackte Haut zu zeigen. Manch einer mag dieses Verhalten als aufdringlich, billig und auf Dauer äußerst ermüdend erachten. (weiterlesen…)
Ja, Panik: The Angst And The Money
2009 in albumrezensionen
Wien, die Hauptstadt der Kaffeehäuser, hat außer der für Hintergrundberieselung geeigneten warmen Electro-Musik, d.h. TripHop und Downbeat, auch phantastischen, rebellischen Gitarrenrock zu bieten. Ja, Panik sind fünf junge Österreicher, die mit “The Angst And The Money”, ihrem dritten Streich, das beste deutschsprachige Gitarrenrockalbum der letzten Monate präsentieren.
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Robbie Williams: Reality Killed The Video Star
2009 in albumrezensionen
Er hat seine psychische Krise überwunden, abgespeckt, sich rasiert und scheint gefestigt und bereit, sich wieder dem Medienrummel, den seine Person seit dem Ausstieg bei Take That begleitet, zu stellen. Robbie Williams ist zurück. Schön, denn man hatte ihn wirklich vermisst. Schade nur, dass sein neues Album “Reality Killed The Video Star” (** EMI) nicht die Erwartungen erfüllt.
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Editors: In This Light And On This Evening
2009 in albumrezensionen
Editors waren seit jeher eine sogenannte Liebe-Hass-Band. Viele mögen sie, ebenso viele scheinen sie zu hassen. 2007 traten sie beispielsweise auf dem größten französischen Rockfestival “Les Eurockéennes de Belfort” auf. Sänger Tom Smith machte einen derart schieren, irgendwie apathischen Eindruck, so als hätte er sich kurz vorher erst die Nadel einer Heroinspritze aus dem Arm gezogen. Es war ein äußerst irritierendes Erlebnis, ihn so auf der Bühne zu sehen. (weiterlesen…)
Beak>: Beak>
2009 in albumrezensionen
Nachdem die wieder aktive TripHop-Band Portishead ihre Touraktivitäten zum Album “3″ beendet hatte, wandte sich deren Multiinstrumentalist und Produzent Geoff Barrow dem nächsten Projekt zu. Mit Billy Fuller und Matt Williams, zwei Musikern aus seiner Heimatstadt Bristol, gründete er im Januar diesen Jahres Beak>. (weiterlesen…)
Athlete: Black Swan
2009 in albumrezensionen
Bis dato haben es Athlete hierzulande nicht über einen Insiderstatus hinaus geschafft. Mit “Black Swan”, ihrem vierten Album, versuchen sie es dennoch wieder, ihren Bekanntheitsgrad zu erhöhen. Dabei steht ihnen nach der Trennung von Parlophone/EMI mit Fiction ein neues Label zur Seite, das immerhin schon mal erreicht hat, dass die Band in den letzten Wochen der deutschen Presse einige Interviews gab.
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Monsters Of Folk: Monsters Of Folk
2009 in albumrezensionen
Die Monsters Of Folk sind in Wahrheit keine Monster, sondern Meister und zwar des Songwritings – des Folks allemal. Zu besagter Band gehört zum einen der Singer-Songwriter Matthew Ward, der seit 1999 unter dem Namen M. Ward Soloalben veröffentlicht. Zum anderen ist Conor Oberst, langjähriger Kopf der Rockband Bright Eyes, mit an Bord. (weiterlesen…)
Pearl Jam: Backspacer
2009 in albumrezensionen
Die einstigen Grungerock-Helden Pearl Jam veröffentlichen erstmals ein Album über ihr eigenes Label Monkeywrench. Ihr neunter Streich, “Backspacer” betitelt, beginnt furios: Mit “Gonna See My Friend” rocken sie ungewohnt laut und wüst los. Der Song sei laut Sänger Eddie Vedder vom Garage-Rock der Kinks inspiriert, Gitarrist Stone Gossard fühlt sich indes eher an die befreundeten Mudhoney erinnert. (weiterlesen…)