albumrezensionen
Part Chimp: Thriller
2010 in albumrezensionen
Rock Action Records ist ein kleines, von Mogwai initiiertes Musiklabel. Die neueste Veröffentlichung der Schotten trägt den Titel “Thriller” und stammt aus der Feder von Part Chimp. Um es vorwegzunehmen: Dies ist keine Huldigung vor dem gleichnamigen Meisterwerk von Michael Jackson. (weiterlesen…)
First Aid Kit: The Big Black And The Blue
2010 in albumrezensionen
Wenn eins derzeit gut ankommt, dann sind es mehrstimmige Gesänge. Man stelle sich vor, die Fleet Foxes wären allesamt Frauen. So klingt der Auftakt auf “The Big Black And The Blue”. Diese Feststellung allein ist schon großartig. Es wird aber noch besser: First Aid Kit, das sind die Schwedinnen Klara und Johanna Söderberg. Die eine ist 16, die andere doch schon 19 Jahre alt. Keine Ahnung, mit welcher Musik oder unter welchen Umständen sie aufgewachsen sind. Aber ihre Stimmen gehen durch Mark und Bein. Diese Leidenschaft im Gesang ist schier beeindruckend. (weiterlesen…)
Adam Green: Minor Love
2010 in albumrezensionen
“Minor Love” ist Adam Greens Scheidungsalbum. Denn im Dezember wurde bekannt, dass er sich von Loribeth Capella, die er im Sommer 2008 geheiratet hatte, scheiden lassen werde. Die große Liebe, die er gefunden zu haben glaubte, hatte ihn sitzen gelassen. (weiterlesen…)
Vampire Weekend: Contra
2010 in albumrezensionen
Es hat nichts mit dem unbedingten Willen zu tun, gegen den Strom zu schwimmen. Auch spielte für die folgende Kritik der Albumtitel keinerlei Rolle. Fest steht, dass Vampire Weekend auch im zweiten Anlauf, “Contra” getauft, keine Bewunderung für ihre Songs beim Rezensenten vorfinden werden. (weiterlesen…)
Alicia Keys: The Element Of Freedom
2010 in albumrezensionen
Kurz vor Jahresende veröffentlichte Alicia Keys ihr viertes Album, “The Element Of Freedom”, das fast ohne Gastauftritte auskommt. Lediglich Beyonce schaute im Studio vorbei. Das gemeinsame Duett “Put It In A Love Song” ist aber nur mäßig. Besser gefällt einem da schon die schwermütige R&B-Ballade “Love Is Blind”, die aktuelle Singleauskopplung “Doesn’t Mean Anything” (D #8) oder die Pianoballade “Empire State Of Mind (Part II) Broken Down”. Letztgenannter Song, in dem die unverwechselbare Stimme von Keys mit am besten zur Geltung kommt, ist eine Fortsetzung von “Empire State Of Mind”, erschienen auf dem Jay-Z-Album “The Blueprint 3″. (weiterlesen…)
Laura Veirs: July Flame
2010 in albumrezensionen
Laura Veirs macht es einem sehr leicht, ihre Musik zu lieben. Das fängt gleich mit dem ersten Song ihres siebten (!) Albums “July Flame” an. In “I Can See Your Tracks” ist es nicht nur die bezaubernde Stimme von Veirs, die einen magisch anzieht, sondern auch die Männerchöre à la Fleet Foxes. (weiterlesen…)
Ian Brown: My Way
2009 in albumrezensionen
Breitbeinig in Jeans und Trainingsjacke steht Ian Brown mit Britpop-Standard-Frisur, eingefallenen Wangen und grimmigem, entschlossenem Blick vor einem Teich. Dieses Bild ziert das Cover des aktuellen Soloalbums des ehemaligen The Stone Roses-Sängers. Brown ist ein eigensinniger, schräger Typ. (weiterlesen…)
Lady Gaga: The Fame Monster
2009 in albumrezensionen
Der Titel ihres neuen Albums “The Fame Monster” passt gut zu Stefani Joanne Angelina Germanotta, besser bekannt als Lady Gaga. Gelangte sie doch nicht nur wegen ihres Debütalbums “The Fame” (2008) zu Ruhm, sondern auch aufgrund ihrer extravaganten Kostüme, ihrer schrillen Frisuren und ihrem Hang, viel nackte Haut zu zeigen. Manch einer mag dieses Verhalten als aufdringlich, billig und auf Dauer äußerst ermüdend erachten. (weiterlesen…)
Ja, Panik: The Angst And The Money
2009 in albumrezensionen
Wien, die Hauptstadt der Kaffeehäuser, hat außer der für Hintergrundberieselung geeigneten warmen Electro-Musik, d.h. TripHop und Downbeat, auch phantastischen, rebellischen Gitarrenrock zu bieten. Ja, Panik sind fünf junge Österreicher, die mit “The Angst And The Money”, ihrem dritten Streich, das beste deutschsprachige Gitarrenrockalbum der letzten Monate präsentieren.
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Robbie Williams: Reality Killed The Video Star
2009 in albumrezensionen
Er hat seine psychische Krise überwunden, abgespeckt, sich rasiert und scheint gefestigt und bereit, sich wieder dem Medienrummel, den seine Person seit dem Ausstieg bei Take That begleitet, zu stellen. Robbie Williams ist zurück. Schön, denn man hatte ihn wirklich vermisst. Schade nur, dass sein neues Album “Reality Killed The Video Star” (** EMI) nicht die Erwartungen erfüllt.
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Editors: In This Light And On This Evening
2009 in albumrezensionen
Editors waren seit jeher eine sogenannte Liebe-Hass-Band. Viele mögen sie, ebenso viele scheinen sie zu hassen. 2007 traten sie beispielsweise auf dem größten französischen Rockfestival “Les Eurockéennes de Belfort” auf. Sänger Tom Smith machte einen derart schieren, irgendwie apathischen Eindruck, so als hätte er sich kurz vorher erst die Nadel einer Heroinspritze aus dem Arm gezogen. Es war ein äußerst irritierendes Erlebnis, ihn so auf der Bühne zu sehen. (weiterlesen…)
Beak>: Beak>
2009 in albumrezensionen
Nachdem die wieder aktive TripHop-Band Portishead ihre Touraktivitäten zum Album “3″ beendet hatte, wandte sich deren Multiinstrumentalist und Produzent Geoff Barrow dem nächsten Projekt zu. Mit Billy Fuller und Matt Williams, zwei Musikern aus seiner Heimatstadt Bristol, gründete er im Januar diesen Jahres Beak>. (weiterlesen…)